Das Freilichtmuseum in Zálaegerszeg

Immer wieder lohnend ist ein Ausflug in das Freilichtmuseum in Zálaegerzseg (falúmuzeum). Auch für Ihre Kinder gibt es dort viel zu sehen!

 

 

 

Das Museumdorf steht unter dem Motto: Finnisch-ugrischer Sprachraum. Ein interessantes Thema über den diese Sprachengruppe, zu der u.a. ungarisch, finnisch, estnisch und lettisch gehören. Leider sind bisher alle Erklärungen aud ungarisch.

Nicht nur schön, sondern auch unterhaltsam und vor allem gesund ist ein Besuch der Therme in Szentgotthardt. Sie liegt 37 km von unserem Haus entfernt. Der Eintritt ist sehr preisgünstig (ca. 8 € pro Person/4 Stunden) . Den Besuch in der Therme kann man genießen, denn sie ist meist so gut wie leer, weil der Eintritt für die Ungarn immer noch zu teuer ist.

  

Die Gegenstromanlage. Man schwimmt u.a. an tragenden Bananenstauden vorbei...

 Und hier kann man sich richtig sportlich austoben!

 Aber vielleicht wollen Sie ja die Ruhe auf dem Sonnendeck genießen? Die Kinder können sich auf verschiedenen Rutschen austoben und im wunderschönen Außenbereich der Therme im Wasser spielen. Zusätzlich gibt es mehrere Kleinst- und Kleinkinderbecken in der Therme.

 

Ihre Kinder sind hier gut aufgehoben. Überall gibt es Aufpasser, die alle sehr gut deutsch sprechen.

Sie und Ihre Kinder können im großen Becken auch an regelmäßigen Gymnastiktrainings teilnehmen. Das macht Spaß!

Ich genieße auch die vielen Wassermassagedüsen immer sehr.

Übrigens kann man in dem Restaurant der Anlage gut und sehr preiswert essen.

Wie wäre es mit einem Ausflug in die schöne Stadt Keszteley?

Wie z.B. das mächtige Barockschloss der Festetics im Norden der Stadt. Es bildet eine U-Form und steht inmitten eines Parks. Christoph Festetics erbaute es im Jahre 1745. Sein Sohn Pál erweiterte es in den 1860er Jahren unter Federführung von Christoph Hofstädter, der auch den Park entwarf. Die letzte Erweiterung in den 1880er-Jahren erfolgte nach Plänen des Architekten Viktor Rumpelmayer. In den Räumen des Schlosses kann man Gegenstände vom 17. bis zum 19. Jahrhundert besichtigen. Darunter sind Delfter-Kachelöfen, Empirestühle und intarsienverzierte Tische zu finden. Außerdem befindet sich im Schloss die Helikon-Bibliothek (ungarisch: Helikon könyvtár). Die Inneneinrichtung wurde vom Keszthelyer Tischlermeisters János Kerbel[1] geschaffen und beherbergt über 50.000 Bände.

Im Süden der Stadt befindet sich das Balaton-Museum mit einer geologischen und archäologischen Sammlung. Es zeigt Zeugnisse awarischer und keltischer Kultur, Fakten zur geologischen Entwicklung des Plattenseegebietes sowie zur Flora des Sees und zur Arbeit der Menschen.

Ein sehr lohnender Tagesausflug ist ein Besuch des Vogelschutzgebietes Kis Balaton und des nur einige Kilometer entfernte Büffelreservats!

 

 Die bekannte Brücke zur Milanenburg-Insel (Kányavár sziget), die allein schon ein Erlebnis ist.

1979 wurde der Kis-Balaton in die Ramsar-Konvention zum „Schutz international bedeutsamer Feuchtgebiete“ aufgenommen. Seit 1997 ist er Teil des Nationalparks Balaton-Oberland (Balaton-Felvidéki Nemzeti Park). Er gehört zum Schutzgebietssystem Natura 2000 der Europäischen Union. Vom 18.000 Hektar großen naturgeschützten Gesamtgebiet des Kis-Balatons sind über 1400 Hektar besonders geschützt. Dieses Gebiet darf nur unter fachlicher Touren-Begleitung begangen werden. Der Parkwald (Vörsi Parkerdő) mit der Kis-Balaton-Insel Mariaasszony bei Vörs, die Milanenburg-Insel (Kányavár sziget) und das Büffelreservat (Bivaly reservatum) bei Balatonmagyaród sind frei besuchbar.

Heute dehnt sich der Kis-Balaton wieder auf 22 Kilometern Länge mit einer Speicherkapazität von 28 Millionen Kubikmetern aus. Sein Wasserspiegel liegt ein bis zwei Meter über dem des Balatons. Die zwei inneren Seen (Fenéker und Hídvéger Becken) sind als Teil des Kis-Balaton-Schutzsystems wieder ein natürlicher, biologischer Sumpffilter für das Wasser des Balatons. Geplant ist bis 2012 eine Erweiterung des Schutzgebietes.

Das Gebiet ist in Europa einmalig mit seiner Luft und dem Licht, seiner Flora und Fauna. Im Netz der europäischen Naturlebensräume ist es ein wichtiger ökologischer, artenreicher Raum. In dem moorigen Feuchtbiotop leben zahlreiche, auch (streng) geschützte Fisch-, Pflanzen-, Reptilien- und Vogelarten.

"Dieser Artikel steht unter http://de.wikipedia.org/wiki/Balaton in der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation lizenziert. Die Autoren-Historie ist in http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Balaton&action=history einsehbar".
 




Viele Informationstafeln dokumentieren die Vielfalt der Vogelwelt.

Auch für die Kinder ist er Besuch dieses einzigartig schönen Naturreservats ein unvergessliches Erlebnis.

Zwischendurch laden immer wieder schöne Picknickflächen mit Sitzgelegenheiten und Grillplätzen zum Verweilen ein.

 

Büffelreservat am Kis-Balaton ]

 Im Büffelreservat

Büffel sind seit mehreren hundert Jahren im Karpatenbecken beheimatet und zählen zu den ältesten ungarischen Tierrassen. Noch am Anfang des 19. Jahrhunderts gab es in Ungarn mindestens 100.000 Tiere. Die Magyaren benutzten sie als Zugtiere und zur Milch- und Fleischgewinnung. Es war die Grafenfamilie Festetics, welche um 1800 die ersten Büffel (Bos bubalus domesticus) auf ihren Weiden neben dem Sumpfgebiet des Kis-Balaton ansiedelte. Nach dem Zweiten Weltkrieg änderte sich dies jedoch rapide, da die Arbeitskraft der Büffel immer mehr von Landmaschinen und Traktoren ersetzt wurde. Die wenigen Tiere, die in der Kápolnapuszta, in der Nähe des Balaton, noch existierten, wurden nicht mehr als Arbeitstiere gehalten. So mussten sie als Touristenattraktion überleben. 1992 begann in der Kápolnapuszta, seit 1997 Teil des Nationalparks Balaton-Oberland, eines der ungewöhnlichsten Tierschutz- und Zuchtprogramme Ungarns. Die Büffelpopulation erhöhte sich von 16 auf mehr als 200 Tiere. Die Weideflächen des Reservats reichten nicht mehr aus, und so wurden 2007 120 Muttertiere und Kälber in die Puszta bei Zalavár umgesiedelt, um mit den dort vorhandenen 80 Färsen die 200 Hektar großen Wiesenflächen des Nationalparks zu beweiden.

Im Reservat verblieben zirka 100 Büffel, dazu wurde eine Herde der altungarischen Graurinder (Bos primigenius hungaricus) angesiedelt. Diese Tiere wurden früher ebenfalls bei der Feldarbeit eingesetzt. Da sie sich wie die Büffel trotz ihres hervorragenden Fleisches nicht zur Massenproduktion eignen, verringerte sich die Anzahl von 80.000 Stück in den 1940er-Jahren auf wenige Hundert in ganz Ungarn.

Den Büffeln und Graurindern in Ungarn wird wieder ihr natürlicher Lebensraum gegeben, und im 2002 errichteten Ausstellungszentrum wird die Geschichte der Haltung dieser Tiere und die alte bäuerliche Lebenswelt des Kis-Balatons vorgestellt.

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Auch vom weitem beeindrucken Landschaft und Tiere...(Foto S.Hagemann)